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Nein, denn die Doula übernimmt keine medizinische Funktion. Doulas sorgen zusätzlich zur Hebamme für eine Geburt in Geborgenheit und Würde. Sie begleiten werdende Eltern auf achtsame und liebevolle Art in der Klinik, im Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt. Als medizinischer Laie beurteilt die Doula das Vorgehen von Fachleuten nicht.

Auch der Vater profitiert von der Anwesenheit der Doula. Diese bindet sich rücksichtsvoll in das Geburtsteam ein und achtet dabei die Intimität des Paares. Beim Zeitpunkt der Geburt ist die Doula dem Paar durch Treffen in der Schwangerschaft bereits zu einer Vertrauten geworden. Die kontinuierliche Begleitung der geburtserfahrenen Doula entlastet den Partner und bietet Sicherheit.

Der Vater verliert durch die Doula nicht an Bedeutung, im Gegenteil. Als Doula gebe ich auch dem Mann Dinge an die Hand und unterstütze ihn, damit er mehr sein kann als nur nettes Beiwerk. In der Rolle als Begleiter seiner Frau soll er sich sicher fühlen. Nicht überwältigt, hilflos oder überfordert. Denn wenn der Mann die Geburt seines Kindes positiv und stärkend erlebt, startet auch er anders in seine aufregende Reise als Vater.

Eine staatlich anerkannte Ausbildung zur Doula gibt es nicht und da der Begriff ‚Doula‘ nicht geschützt ist, kann eine Frau auch ohne Ausbildung als Doula tätig werden. In den meisten Fällen haben die Frauen, die als Doula tätig werden privat eine Ausbildung abgeschlossen. Diese werden in Deutschland von verschiedenen Vereinen angeboten und unterscheiden sich geringfügig voneinander.  Ich habe meine Ausbildung bei Melanie Schöne und Doulas in Deutschland e.V. gemacht.

In der Ausbildung werden praktische Tools und Entspannungstechniken vermittelt, Grundlagen zur Physiologie der Geburt und mehr. Im Eigenstudium erweitert die Doula ihr Wissen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

Auf jeden Fall! Auch bei einem geplanten Kaiserschnitt ist die Doula für die Frau und ihren Partner eine wertvolle Unterstützung. Sie kann positiven Einfluss auf die Umstände vor und nach dem Kaiserschnitt nehmen und dafür Sorge tragen, dass sich die Frau sicher, wohl und gut aufgehoben fühlt.

In manchen Kreißsälen ist bei der Sectio nur eine Begleitperson zugelassen. Dies muss nicht automatisch der Partner sein, manche Paare ziehen es vor, wenn die Doula mit in den OP kommt.

Bislang zählt die Doula-Geburtsbegleitung nicht zu den regulären Leistungen, welche die Krankenkasse übernimmt. In manchen Fällen wurden jedoch die Kosten der Rufbereitschaft übernommen, sofern die Schwangere keine Beleghebamme in Rufbereitschaft hatte. Manche Krankenkassen bezuschussen auch Zusatzleistungen in der Schwangerschaft oder rechnen mit einem frei verfügbarem Festbetrag, der auch für eine Doulabegleitung verwendet werden kann.

Nachfragen lohnt in jedem Fall! Auch das Roomig-In der Babys, was heute standardmäßig ermöglicht wird, etablierte sich erst, weil es so viele Mamas gefordert hatten. Wenn die Krankenkasse viele Anfragen auf Kostenübernahme einer Doula bekommen, sorgt das für einen Denkanstoß…

Jeder Frau, die gerne eine Doula-Geburtsbegleitung hätte, soll dies auch ermöglicht werden.

Ich biete Ratenzahlung an und stelle gerne auch Gutscheine aus. Eltern, Schwiegereltern, Freunden, Tanten und Onkel mitteilen, dass man sich eine Doula bei der Geburt wünscht – ein sinnvolleres Geschenk zur Geburt als den zehnten Strampler in Größe 50!

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